: Informationen für Eltern

Schulen und Kitas sind geschlossen, es herrscht Kontaktsperre. Mit Ihrer Familie stehen Sie vor einer noch nie da gewesenen Situation. Der gewohnte Alltag steht Kopf. Mit der Corona-Krise kommen neue Herausforderungen ins Haus, die jedes Familienmitglied auf andere Art und Weise betreffen. Was für die eine ein Klacks ist, bedeutet für den anderen puren Stress. Vielleicht war das Familienleben vorher schon nicht so einfach und die Belastungen steigen jetzt noch mehr. Möglicherweise machen Sie sich auch Sorgen, um Ihre Kinder, sich selbst und wie Sie das alles passabel überstehen sollen.

Sie finden hier hilfreiche Beiträge, Angebote und Kontakte, die Sie und Ihre Familienmitglieder dabei unterstützen, den Alltag zu Hause zu bewältigen.

  • ELbe (Erweiterte Lernbegleitung) – für Schüler*innen aus belasteten Familien

    ELBe ergänzt das Unterstützungsangebot für Schüleri*nnen in belasteten Lebenssituationen während der Corona-Krise durch den Einsatz von Schulbegleitungspersonal. Das ELbe-Konzept dient der Ermöglichung von Hilfen und der schnellen Entlastung von Schüler*innen und deren Familien. Wer das Angebot wahrnehmen möchte, wendet sich als Schule an das zuständige ReBBZ. Die Eltern werden in das Verfahren eingebunden und durch die Schule auf dem Laufenden gehalten. Die Beratungsabteilungen der jeweils zuständigen ReBBZ informieren die Schulen über weitere Einzelheiten zum Verfahren ELbe.

  • Digitales Gruppenangebot „Die Mutter bemuttern und stärken“

    Was hilft Ihnen als Mutter – alleine und zusammen diese fordernde Zeit gut zu überstehen? Urska Bürger von der SchreiBabyAmbulanz bietet ab dem 8. Mai 2020 wöchentlich in der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr ein videogestütztes Angebot für Hamburger Mütter via Zoom an (kostenfrei). In dem Gruppenangebot geht es um Selbstfürsorge, die
    Entdeckung eigener Ressourcen und um Entspannungstechniken. Zudem gibt es Raum für Fragen und Sorgen. Das Angebot ist speziell für Mütter mit Babys und Kindern bis 3 Jahren. Wer an dem Angebot teilnehmen möchte, sendet bitte bis Freitag 8:30 Uhr eine E-Mail an buerger@sba-kompetenzzentrum.de.

  • Newsletter-Aktion ‚Familienzeit gesund gestalten – Elterninfos in der Corona-Krise‘

    Eine Allianz von Verbänden der Kindergesundheit, zu der u.a. die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin und die Universität Witten/Herdecke gehören, startet unter der Überschrift ‚Familienzeit gesund gestalten - Elterninfos in der Corona-Krise‘ eine Newsletter-Reihe. Den Newsletter erhalten interessierte Eltern zweimal pro Woche per E-Mail, und zwar jeweils dienstags und freitags. Um den Newsletter zu erhalten, bedarf es einer kurzen E-Mail an info@echt-dabei.de mit dem Betreff „Newsletter Familienzeit“. Sobald in allen Bundesländern die KiTas und Schulen wieder geöffnet sind, endet derVersand. Weitere Infos zum Newsletter lesen Sie hier.

  • KISS-Selbsthilfe-App

    Die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen (KISS) haben eine App entwickelt, die es mit ihren vielfältigen Funktionen in Zeiten von Corona-Kontaktsperren möglich macht, weiter das Beratungs- und Informationsangebot von KISS zu nutzen sowie den Kontakt in Selbsthilfegruppen zu halten. Hier kann die App direkt heruntergeladen werden: www.kiss-hh.de/app.html

  • Sozialraumangebote von der Vereinigung Pestalozzi in Altona, Finkenwerder, Billstedt, Meiendorf/Oldenfelde

    Das Angebot umfasst:

    Sprechzeiten | psychosoziale Beratung | Chorgruppe | Entspannungsübungen | Familiencafé | Hilfe bei Anträgen | Frauengruppen | Männerberatung | Infos aus den Stadtteilen – per Telefon, Chat und Video
    Hier geht es zu den Angeboten in Altona, in Finkenwerder, in Meiendorf/ Oldenfelde und in Billstedt.

  • Sozialraumangebote des Margaretenhorts in Süderelbe, Harburg und Wilhelmsburg

    Das Angebot umfasst:

    Beratung für Familien auf Türkisch und Deutsch | Elternlots*innen Heimfeld | Familienkinderkrankenschwester | Familienlots*innen Heimfeld & Phoenixviertel | Hebammen-Sprechstunde | Margaretenhort UNS – Süderelbe | Netzwerk Frühe Hilfen Harburg | Sozialberatung Wilhelmsburg & Rothenburgsort |Treffpunkthaus Heimfeld.
    Alle Ansprechpartner*innen und Telefonnummern finden Sie hier.

  • PFIFF-Beratungstelefon für Eltern und Kinder

    Ist zuhause alles so laaaangweilig? Ist die Stimmung schlecht, weil alle so eng aufeinander hocken? Für diese und andere Fälle hat der PFIFF-Fachdienst für Familien ein zusätzliches Beratungstelefon für Eltern und Kinder eingerichtet. Es steht allen zur Verfügung, die sich unkompliziert und auf Wunsch auch anonym beraten lassen wollen. PFIFF hat fast 30 Jahre Erfahrung in der Alltagsbegleitung von Familien. Aus dieser Erfahrung heraus wissen die Mitarbeiter*innen, dass ein Gespräch mit einer außenstehenden Person sehr helfen kann. Die besondere Lebenssituation ohne Schule kann zum Beispiel Thema sein sowie Dinge, die durch den veränderten Alltag schwierig geworden sind. Die Beratung wird durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Hamburg ermöglicht und von langjährig erfahrenen Beratungskräften durchgeführt.

    Mo, Mi und Fr, jeweils 10-12 Uhr unter 040 4109848113

  • ALLE ZUHAUSE! Viel Zeit füreinander, aber auch Streit, Stress und Ärger? Der Kinderschutzbund hilft Dir!

    Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind derzeit Kinder und Jugendlichen zuhause, ihre Eltern müssen sich neu organisieren und Familien können keine Angebote mehr nutzen. Schule, Jugendclubs, Vereine, Spielplätze, Beratungsstellen und Hilfeeinrichtungen haben geschlossen. Das kann zu Stress und Konflikten in der Familie führen! Um Dir, einer Freundin oder einem Freund in dieser Zeit zu helfen, haben die Einrichtungen des Kinderschutzbundes ihre telefonischen Beratungszeiten stark ausgeweitet. Ruf an! Sprechen hilft – auch anonym.

    Elterntelefon: 0800 111 0 550

    Kinderschutzzentrum Hamburg: 040 4910007

    Kinderschutzzentrum Harburg: 040 7901040

    Anlaufstelle Frühe Hilfen Eimsbüttel: 040 4317948212

    Erziehungsberatung Burgstraße: 040 43292720

    Familienteam Altona-West: 040 84009714

    Zusätzlich gibt es Mo-Fr 10 bis 12 Uhr eine Telefonsprechstunde auf Arabisch und Farsi. Hier finden Sie den Flyer.

    Mehr zu den Angeboten des Kinderschutzbund Hamburg finden Sie unter www.kinderschutzbund-hamburg.de

  • wellengang.hamburg bietet telefonische Sprechstunde für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern

    Unter der Telefonnummer (040) 386 666 935 erreichen betroffene Kinder, Eltern, Angehörige oder Fachkräfte, geschulte Therapeuten, die ihnen mit Rat und Tat zum Thema „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ zur Seite stehen.

    Die Sprechstunde richtet sich an alle, die Unterstützung benötigen, Fragen zur psychischen Erkrankung haben, nach passenden Angeboten suchen oder Beratung im Umgang mit dem Thema benötien. Auch Fragen und Anmeldungen zur wellengang Kindergruppe können in der Sprechstunde geklärt werden.

    Dank der Unterstützung des Hamburger Spendenparlaments bietet wellengang.hamburg seit Herbst 2019 zweimal in der Woche die telefonische Sprechstunde für Hilfesuchende an.

    Neben der telefonische Beratung bietet wellengang.hamburg auch eine Kontaktaufnahme per Mail an: beratung@wellengang-hamburg.de.

    Mo 16-17 Uhr und Do 10-11 Uhr| 040 386666935

  • Telefonische Beratung auch für Kinder und Jugendliche bei SeelenHalt

    Wenn ein Elternteil in eine seelische Krise gerät oder psychisch erkrankt ist, leisten alle Familienmitglieder viel, um den Alltag zu bewältigen. Sie brauchen besondere Unterstützung. Das Projekt SeelenHalt bietet während der Corona-Pandemie betroffenen Eltern, ihren Kindern, Partnerinnen, Partnern und Angehörigen eine Beratung per Mail oder Telefon – unverbindlich und kostenfrei.

    Angeboten werden entlastende Gespräche, Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten und gemeinsame Überlegungen, welche weiteren Hilfsangebote hilfreich sein können. Neben professionellen Hilfen, können das auch Unterstützer*innen aus dem Umfeld der Familie sein wie Freund*innen, Nachbar*innen oder Vereine und Gemeinden.

    Di bis Fr 040 30620250 oder per E-Mail an SeelenHalt@diakonie-hamburg.de

  • PFIFF-Beratungstelefon für Kinder & Jugendliche

    Ist zuhause alles so laaaangweilig? Ist die Stimmung schlecht, weil alle so eng aufeinander hocken? Für diese und andere Fälle hat PFIFF-Fachdienst für Familien ein zusätzliches Beratungstelefon für Eltern und Kinder eingerichtet. Es steht allen zur Verfügung, die sich unkompliziert und auf Wunsch auch anonym beraten lassen wollen. PFIFF hat fast 30 Jahre Erfahrung in der Alltagsbegleitung von Familien. Aus dieser Erfahrung heraus wissen die Mitarbeiter*innen bei PFIFF, dass ein Gespräch mit einer außenstehenden Person sehr helfen kann. Dabei kann die besondere Lebenssituation ohne Schule und Nachmittagsbetreuung Thema sein, oder andere Dinge, die durch den sehr veränderten Alltag schwierig geworden sind.

    Die Beratung wird durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Hamburg ermöglicht und von erfahrenen Beratungskräften durchgeführt.

    Mo, Mi und Fr jeweils 10- 2 Uhr | 040 4109848113 | www.pfiff-hamburg.de

  • Beratungsstelle Kompaß für Kinder und Jugendliche alkoholabhängiger Eltern

    „Deine Eltern trinken. Und wie geht es dir?“ Die Hamburger Beratungsstelle Kompaß unterstützt Kinder und Jugendliche, deren Väter oder Mütter alkoholabhängig sind. Kompaß berät und hilft - kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym.

    Telefonische Beratung für betroffene alkoholbelastete Familien:

    Mo und Mi 13-16 Uhr, Di, Do und Fr 10-13 Uhr

    Tel.: 040 2792266

    www.kompass-hamburg.de

    Wer über Einzel- oder Gruppenchat Unterstützung suchen möchte, kann dies bei Nacoa-Deutschland erhalten: beratung-nacoa.beranet.info

  • Sportstunde at home - Alba Sport kommt zu Dir

    Jeden Tag von Montag bis Freitag postet Alba Sport um 9 Uhr eine neue Folge der Kita-Sportstunde, um 15 Uhr eine neue Schul-Sportstunde für Grundschüler (Mo., Mi., Fr.) und für Oberschüler (Di., Do.) im täglichen Wechsel.

    Kontakt: sportstunde@albaberlin.de

  • Rätseldino – Knobeln bis Corona uns wieder raus lässt

    Hier warten viele verschiedene, spannende Rätsel auf kleine und große Rätselfreunde. Da ist für jeden Knobelgeschmack was dabei. Zahlenrätsel wie Sudoku, Kakuro, Arukone und Hashiwokakeru fordern das logische Denken mit Zahlen, Kreuzworträtsel das Wissen und das Gedächtnis heraus. Bei Drudeln, Scherzfragen und Teekesselchen ist das kreative Denken gefragt. Fehlersuchbilder und Labyrinthe Rätsel machen vor allem Kinder ein riesen Spaß.

    Kontakt: www.raetseldino.de/

  • Mal runterkommen? Ein bisschen Ruhe finden? Entspannung kann da helfen

    Wenn es zu Hause wieder Dicke kommt; dann braucht es auch manchmal eine Auszeit – auch für Mütter und Väter. Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson kann bei Stress-, Angst und Nervosität dabei helfen zu entspannen. Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit und dieses YouTube-Video – bereitgestellt von der AOK Rheinland/ Hamburg. Weitere Audiostücke als mp3 zum Downloaden stellt die Techniker Krankenkasse zur Verfügung.

  • Dein FEZ für zu Hause

    Schon mal in Berlin gewesen? Damals vor Corona? Im Freizeit- und Erholungszentrum – FEZ in der Wuhlheide? Das kommt jetzt auch direkt nach Hause. Man muss da gar nicht mehr hinfahren. Hier gibt es Experimente, interessante Spiele, Tipps, Tricks und viele Ideen, für kreative und spannende Zu-Hause-Tage für große und kleine Leute.

  • Wo keine Struktur ist, muss man sie erfinden! Warum Alltagstrott gar nicht so blöd ist – Teil 1

    Häusliche Isolation und Quarantäne sind für uns alle herausfordernd. „Damals“ gab es feste Zeiten durch Schule, Stundenplan, Mittagspause und Training. Wahrscheinlich hast Du nicht mal drüber nachgedacht. Und sie sind sehr nützlich. Man muss weniger darüber nachdenken, was als nächstes kommt. Das aktuelle Leben ist vorhersehbar und der Körper hat seinen Rhythmus. Das alles lässt uns gesund bleiben. Ausnahmen verstehen sich von selbst.

    Jetzt, wo das alles wegfällt, musst Du Dich selbst organisieren oder deine Eltern machen das – Struktur und Rituale sind zwei Zauberwörter. Manche hatte man schon früher und wenn sie nützlich waren und es irgendwie geht, dann mach sie weiter. Manche muss man neu erfinden oder sollte sie loswerden. So ist man im Kopf schon mal beschäftigt und von Tag zu Tag entsteht mehr Gewohnheit.

    Wir haben ein paar Ideen, die jetzt vielen Menschen helfen, zusammengetragen:

    Eine Tagesstruktur einhalten:

    • aufstehen wie auch vor Corona, vielleicht Montag bis Freitag zur selben Zeit und am Wochenende etwas anders
    • abends zu der Zeit schlafen gehen wie sonst auch
    • feste Schulzeiten überlegen, da hilft auch der Stundenplan
    • Essenszeiten bewusst setzen
    • Aktive Abschnitte mit ruhigen Dingen abwechseln

    Beweg Dich:

    • Gehe raus, fahre Rad, gehe neue Wege und mal um andere Ecken, Entdecken die Stadt, kleine Parks, Trimm-Dich-Pfade, Kleingartenanlagen, Wälder oder Wohnstraßen. Es ist Frühling – ab an die frische Luft.
    • Oder mach drinnen Sport – auf YouTube gibt es viele Angebote – Yoga, Workouts, Parcour-Basics – da lässt sich was finden – wir haben auch ein paar für Dich rausgesucht.
    • Mach Deine persönliche Challenge: Liegestütze, Sit-ups, Seilspringen, Laufen, Hanteltraining

  • Brain-Food. Auch das Hirn braucht Nahrung. Ihrs oder das von Ihrem Kind.

    Mittelalter, Römer, schlaue Forscher*innen, berühmte Dichter und Denker, Klimawandel und Technik – Kleine Hirne brauchen Futter. Auch für Eltern ist hier spannendes dabei. Also los! Bei Planet-Schule gibt es viel Material, das auch noch für die Hausaufgaben nützlich sein kann.

    Website

  • Andern in die Stube geschaut – das Storchennest von Fiete und Erna in den Viermarschlanden

    Andern in die gute Stube schauen ohne selbst das Haus zu verlassen? Technik und die Webcam vom NABU machen es möglich. Besser geht’s nicht, wenn man zu Hause bleiben muss.

    Das Storchpaar Fiete und Erna haben am 6. April wieder ihr Nest bezogen. Schaut immer mal rein. Im Moment ist Frühjahrsputz, später wird gebrütet und dann gibt es hungrigen Storchennachwuchs.

    Hier könnt ihr die Störche live beobachten:

    hamburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/weissstorch/12440.html

  • Kostenloser Zugang zu den digitalen Medien der Hamburger Bücherhallen

    Am 18. März 2020 kam eine tolle Idee ins Haus geflattert: Die Hamburger Bücherhallen bieten einen kostenlosen Zugang zu ihren digitalen Angeboten. Anmelden können sich nur Menschen, die aus Hamburg sind. Egal, ob du Kind oder Jugendlicher bist. Auch Deine Eltern dürfen mitmachen.

    Für mehr Informationen einfach auf den Link gehen und weitere Infos nachschauen. Viel Spaß!

  • Beratungs-Hotline in der Familienberatungsstelle für seelische Gesundheit

    Fabera Rautenberg bietet montags bis freitags eine Beratungs-Hotline für Kinder und Eltern an. Beratungsthemen sind: Probleme und Alltagssorgen rund um das Kind, psychische Belastungen der Familie oder eines einzelnen Familienmitglieds, Betreuungsmöglichkeiten zu Hause oder zur Erziehung. Außerdem finden Familien auf der Homepage www.jwrg.de viele Tipps für den Alltag zu Hause.

  • Der Lebensalltag steht gerade bei vielen Kopf!

    Schüler und Eltern sind dabei besonders auf die Probe gestellt. Eine Diskussion hier, ein Streit da – nichts ungewöhnliches in dieser besonderen Situation. Abhilfe schafft ab sofort das Corona-Sorgen-Telefon der Schulbehörde. Von montags bis freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr, können sich Eltern und Schüler*innen telefonisch Unterstützung holen. Das Angebot wird von den regionalen Bildungs- und Beratungszentren der Schulbehörde gestellt. Fachberater*innen geben Tipps bei Lernproblemen, Schulschwierigkeiten, Erziehungsfragen und Kinderschutz. Sie kennen die Sorgen und Nöte von Familien in schwierigen Lebenslagen und Krisen. Dabei ist die Beratung anonym, vertraulich und kostenlos.

    Die Nummern des Corona-Telefons:

    (040) 428 12 8209 | (040) 428 12 8219 | (040) 428 12 8050

    Weitere Informationen finden Sie hier

  • Das Interview zum Corona-Sorgen-Telefon - im Gespräch mit Clemens von Lassaulx

    Clemens von Lassaulx leitet eine der Beratungsstellen, die sich jetzt mit dem Angebot eines Sorgen-Telefons mit einem offenen Ohr an Eltern und Schüler*innen richtet. Wir von A: aufklaren wollten nochmal genauer wissen, was es mit dem Beratungsangebot auf sich hat und haben Herrn von Lassaulx einige Fragen gestellt.

    A: Was bieten die Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) in Zeiten von Corona an?

    Clemens von Lassaulx: Grundsätzlich stehen die ReBBZ mit ihren beiden Abteilungen, den Bildungs- und den Beratungsabteilungen, auch während der Corona-bedingten Schulschließungen sowohl für die Not-Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler als auch für ratsuchende Eltern, Kinder und natürlich auch für Schulen zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

    A: Wer kann bei Ihnen mit welchen Fragen anrufen?

    Clemens von Lassaulx: Das Corona-Sorgen-Telefon richtet sich in erster Linie an Eltern und Kinder. Viele Fragen betreffen die Organisation des häuslichen Lebens. Wenn zum Beispiel alle Familienmitglieder nicht mehr wie sonst zur Arbeit oder in die Schule gehen können, die eigene Wohnung zum Büro oder zum Klassenraum wird und die Freizeit-Angebote außerhalb der eigenen vier Wände sehr eingeschränkt sind. Hieraus ergeben sich praktische Fragen („wie strukturieren wir unseren Tagesablauf?) und manchmal jede Menge Konflikte im Zusammenhang mit Schule und Erziehung. Vieles dreht sich um die Nutzung digitaler Medien oder PC-Spielen. Die Anrufer haben aber auch Sorgen und Ängste um ihren Arbeitsplatz, ihre Gesundheit und um ihre Zukunft.

    A: An wen können sich Kinder und Jugendliche wenden?

    Clemens von Lassaulx: Unser Corona-Sorgen-Telefon ist selbstverständlich auch ein Angebot, das sich an Kinder und Jugendliche wendet. Gerade, wenn Kinder nicht mehr ihre Freunde treffen oder andere Außenkontakte pflegen können. Wenn die Eltern ständig präsent sind, ergeben sich hieraus oftmals Konflikte.

    A: Warum sollten alle Mut haben sich Unterstützung zu holen?

    Clemens von Lassaulx: Die gegenwärtige Situation ist so außergewöhnlich, dass keiner von uns auf schon erprobte oder gar erfolgreiche Handlungsmuster zurückgreifen kann. Umso wichtiger ist es, sich selbst die eigenen Nöte und Sorgen einzugestehen, sich darüber auszutauschen. Unterstützung kann dabei zum Beispiel ein Anruf bei unserem Corona-Sorgen-Telefon bieten. Keiner hat „Schuld“ an der jetzigen Situation, niemand muss sich dafür schämen, um Unterstützung zu bitten und Hilfe anzunehmen.

    A: Haben Sie noch einen guten Tipp für den Alltag zu Hause?

    Clemens von Lassaulx: Oft hilft es, Zeiten von Arbeit oder von der Erledigung schulischer Aufgaben von Zeiten zur freien persönlichen Verfügung abzugrenzen. Dann sollte es auch Zeiten geben, die gemeinsam mit den Familienmitgliedern verbracht werden. Wenn das dann noch auf einem für alle sichtbaren Plan festgehalten ist, müssen viele kleine Dinge des Alltags nicht jedes Mal neu ausgehandelt werden.

    A: Vielen Dank und bleiben Sie gesund, Herr von Laussaulx.

    Die Nummern des Corona-Telefons:

    Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr - (040) 428 12 8209 | (040) 428 12 8219 | (040) 428 12 8050

  • Tägliche Peerberatung der Genesungsbegleiter – per Telefon und Mail

    Die Genesungs- und Angehörigenbegleiter von Genesungsbegleiter und Peerberatung Hamburg e.V. bieten ab sofort eine unterstützende Begleitung für seelisch belastete Menschen an. Alle Themen rund um die seelische Betroffenheit und die aktuellen Einsamkeit haben ihren Platz. Sie sprechen mit Menschen, die selbst erfahren haben wie Ängste und psychische Krisen sich anfühlen.

    Kontakt: Mo bis So unter: 0176 54820062 oder per E-Mail

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